Lieferschein360

Lieferschein-Vorlage: Was gehört rein und warum digitale Vorlagen besser sind

Eine Lieferschein-Vorlage spart Zeit — vorausgesetzt, sie enthält alle nötigen Angaben und lässt sich ohne Umwege anpassen. Viele Unternehmen starten mit Word- oder Excel-Dateien aus dem Internet. Das funktioniert für den ersten Lieferschein, stößt aber schnell an Grenzen: veraltete Firmendaten, fehlende Pflichtangaben, kein einheitliches Layout. Dieser Ratgeber zeigt, was eine solide Vorlage enthalten sollte — und warum ein Online-Generator oft die bessere Alternative ist.

Was muss in eine Lieferschein-Vorlage?

Ein Lieferschein dokumentiert die Übergabe von Waren oder Leistungen vom Absender an den Empfänger. Er ist kein Rechnungsersatz — die Rechnung folgt separat, sofern überhaupt eine gestellt wird. Damit der Wareneingang die Lieferung zuordnen und prüfen kann, braucht jede Vorlage mindestens folgende Felder:

  • Absender: vollständiger Firmenname und Anschrift des liefernden Unternehmens
  • Empfänger: vollständiger Name und Lieferadresse — eindeutig genug, dass keine Verwechslung möglich ist
  • Lieferdatum: das Datum, an dem die Ware tatsächlich übergeben oder versendet wurde
  • Positionen: für jede gelieferte Position Bezeichnung, Menge und Einheit

Optional, aber in der Praxis fast immer sinnvoll: eine fortlaufende Lieferschein-Nummer zur Zuordnung zu Bestellung und späterer Rechnung, sowie ein Anmerkungsfeld für Referenznummern, Chargen oder besondere Hinweise. Eine ausführliche Übersicht finden Sie in unserem Ratgeber zu den Lieferschein-Pflichtangaben für Österreich und Deutschland.

Word- und Excel-Vorlagen: Vorteile und typische Probleme

Kostenlose Lieferschein-Vorlagen aus Word oder Excel sind weit verbreitet. Sie sind offline nutzbar, vertraut im Umgang und lassen sich per E-Mail weitergeben. Für gelegentliche Einzellieferungen reicht das oft aus.

Die Schwächen zeigen sich im Alltag: Jede Anpassung — neuer Kunde, andere Position, geänderte Firmendaten — erfordert manuelles Bearbeiten. Tabellen rutschen, Schriftarten weichen ab, das Layout bricht auf dem Handy. Mehrere Mitarbeiter nutzen verschiedene Versionen derselben Vorlage. Und am Ende steht oft ein Ausdruck oder ein PDF, das nicht so professionell wirkt, wie es sollte.

Besonders problematisch: Statische Vorlagen geben keine Rückmeldung, ob Pflichtangaben fehlen. Ein Lieferschein ohne vollständige Empfängeradresse oder ohne Einheit bei der Menge landet trotzdem beim Kunden — und erzeugt dort Rückfragen oder Verzögerungen beim Wareneingang.

Häufige Fehler bei Lieferschein-Vorlagen

Aus der Praxis lassen sich wiederkehrende Fehler benennen, die unabhängig davon auftreten, ob Sie Word, Excel oder einen Generator nutzen:

  • Lieferschein mit Rechnung verwechseln: Preise, USt-Ausweis und Zahlungsziel gehören auf die Rechnung, nicht auf den Lieferschein. Mehr dazu im Vergleich Lieferschein oder Rechnung.
  • Unvollständige Adressen: „Musterstraße 1" ohne PLZ und Ort reicht nicht. Der Empfänger muss die Lieferung eindeutig zuordnen können.
  • Fehlende Einheiten: „12" ohne „Stk", „h" oder „kg" ist mehrdeutig — vor allem bei branchenspezifischen Lieferungen.
  • Keine fortlaufende Nummerierung: Ohne LS-Nummer wird die Zuordnung zu Bestellung und Rechnung erschwert.
  • Veraltete Absenderdaten: Nach einem Umzug oder Rechtsformwechsel weiterhin alte Vorlagen zu nutzen, ist ein vermeidbarer Fehler.

Warum ein digitaler Generator die bessere Vorlage ist

Lieferschein360 ist kein statisches Download-Paket, sondern ein Generator mit Live-Vorschau: Sie sehen in Echtzeit, wie der fertige Lieferschein als PDF aussieht — noch bevor Sie ihn herunterladen. Das ist der entscheidende Unterschied zu jeder Word- oder Excel-Vorlage.

Weitere Vorteile gegenüber herkömmlichen Vorlagen:

  • Pflichtangaben-Hinweise inline: Der Generator erinnert Sie an die wichtigsten Felder — ohne separate Checkliste.
  • Branchen-Voreinstellungen: Für Handwerk, Großhandel, Onlinehandel und Landwirtschaft stehen passende Einheiten und Beispieldaten bereit — siehe unsere Branchen-Ratgeber.
  • Keine Anmeldung nötig: Der erste Lieferschein ist kostenlos und sofort als PDF verfügbar.
  • Daten bleiben lokal: Ihre Absenderdaten werden im Browser gespeichert — beim nächsten Besuch sind sie wieder da, ohne Konto.
  • Professionelles Layout: Einheitliches Design, druckfertig — ohne Formatierungsarbeit in Word.

Branchenspezifische Vorlagen

Nicht jede Branche arbeitet mit denselben Einheiten oder Positionsbeschreibungen. Ein Handwerksbetrieb trennt Material und Arbeitszeit; ein Onlinehändler braucht Variantenangaben bei Artikeln; ein Landwirtschaftsbetrieb liefert in Kilogramm oder Litern. Eine generische Vorlage deckt das nicht ab.

Statt vier verschiedene Word-Dateien zu pflegen, wählen Sie im Generator einfach Ihre Branche — die Vorschläge passen sich an. Ausführliche Ratgeber finden Sie hier:

Lieferschein-Vorlage für Österreich und Deutschland

In beiden Ländern gelten dieselben Grundanforderungen an die Pflichtangaben — vollständige Anschriften, Datum, Bezeichnung und Menge der Ware. Unterschiede betreffen eher die Rechnungsstellung: In Österreich empfiehlt sich ein Hinweis, dass die Rechnung separat folgt; in Deutschland ist der Lieferschein seit der Abschaffung der Aufbewahrungspflicht für reine Lieferscheine (2017) vor allem ein operativer Beleg, kein buchhalterischer Pflichtbeleg.

Eine Vorlage, die für AT und DE funktioniert, braucht keine Länderauswahl — sondern die richtigen Felder. Genau so ist Lieferschein360 aufgebaut: ein Generator für beide Märkte, mit inline erklärten Unterschieden dort, wo sie relevant sind.

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