Lieferschein360

Lieferschein für Direktvermarktung und Hoflieferungen

Wer Erzeugnisse direkt vermarktet — vom Biohof an den Dorfladen, vom Gemüsebetrieb an die Gastronomie — braucht bei der Auslieferung ein klares Dokument: Was wurde geliefert, in welcher Menge, an wen? Lieferschein360 passt genau für diesen Fall: einfache, regelmäßige Hoflieferungen ohne aufwändige Betriebssoftware. Für Betriebe mit komplexeren Anforderungen — Chargenrückverfolgung, Warenwirtschaft, behördliche Nachweise — gibt es weiter unten einen Hinweis auf eine spezialisierte Lösung.

Wann braucht ein Direktvermarkter einen Lieferschein?

Bei regelmäßigen Lieferungen an Einzelhandel, Gastronomie oder Wochenmärkte ist ein Lieferschein der einfachste Weg, die Übergabe zu belegen: Menge, Bezeichnung, Empfänger, Datum. Der Empfänger — Lager, Küche, Marktstand — kann sofort prüfen, ob die Ware vollständig und korrekt angekommen ist. Die Rechnung folgt separat, oft am Monatsende oder als Sammelrechnung.

Typische Einsatzfälle in der Direktvermarktung:

  • Wöchentliche Lieferung von Gemüse oder Obst an lokale Läden und Restaurants
  • Abgabe von Fleisch- oder Molkereiprodukten an Wiederverkäufer
  • Saisonale Auslieferung größerer Mengen (Kartoffeln, Getreide) an feste Abnehmer
  • Getränkelieferungen (Saft, Most, Wein) an Gastronomie oder Einzelhandel

Beispiel-Lieferschein für eine Hoflieferung

So sieht ein typischer Lieferschein aus der Direktvermarktung aus — mit den gängigen Einheiten und einer klaren Positionsstruktur:

Lieferschein

Nr. LS-2026-01404.07.2026

Biohof Grüner Weg

An: Dorfladen Frisch & Regional

Positionen des Beispiel-Lieferscheins
MengeEinheitBezeichnung
500kgKartoffeln, Speisesorte
48LiterApfelsaft, naturtrüb
Beispielansicht — die tatsächliche Vorlage passt sich Ihren Angaben an.

Gebräuchliche Mengeneinheiten in der Landwirtschaft

Die Wahl der richtigen Einheit verhindert Missverständnisse beim Wareneingang. Für landwirtschaftliche Lieferungen sind folgende Einheiten besonders gebräuchlich:

  • kg
  • t
  • Sack
  • Palette
  • Liter

Im Generator stehen diese Einheiten als Vorschläge bereit, sobald Sie Landwirtschaft als Branche auswählen. Sie lassen sich jederzeit überschreiben — die Vorschläge sind Orientierung, keine Einschränkung.

Praxistipps für Hoflieferungen

  • Bei verderblicher Ware hilft eine Erntedatum- oder Chargenangabe in den Anmerkungen.
  • Saisonale Schwankungen bei Mengen lassen sich direkt in der Positionsbezeichnung vermerken.
  • Für Rückverfolgbarkeit empfiehlt sich eine feste Struktur für Chargennummern über alle Lieferungen hinweg.
  • Geben Sie das Erntedatum oder die Saison direkt in der Positionsbezeichnung an — das spart Rückfragen bei saisonaler Ware.
  • Bei Sammellieferungen an mehrere Abnehmer lohnt sich eine fortlaufende Lieferschein-Nummer, damit jede Auslieferung einem Empfänger zugeordnet werden kann.

Größerer Betrieb? Für Sie gibt es die bessere Lösung

Lieferschein360 ist auf einfache Lieferscheine ausgelegt und trifft seinen Schwerpunkt bei Direktvermarktern und gelegentlichen Hoflieferungen. Für landwirtschaftliche Betriebe mit weitergehenden Anforderungen reicht ein allgemeiner Lieferschein-Generator nicht aus:

  • Chargen- und Rückverfolgbarkeit nach EU-Lebensmittelrecht (VO 178/2002)
  • Integrierte Warenwirtschaft mit Lager- und Ernteverwaltung
  • Branchenformulare für Weinbau, Molkerei oder Fleischverarbeitung
  • Behördliche Meldepflichten und veterinärische Nachweise

Für genau diese Fälle empfehlen wir Feldschein.at — eine spezialisierte App für landwirtschaftliche Betriebe in Österreich, ebenfalls aus dem Hause LOMA. Feldschein.at deckt Lieferscheine, Warenwirtschaft und betriebliche Dokumentation ab, die über den Standard-Lieferschein hinausgehen.

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